Grundrezept · Kuchen

Frühlingsfrischer Zitronenkuchen

Ich hab mir fest vorgenommen einen herrlich frühlingsfrischen zitronigen Zitronenkuchen zu backen. Und was hab ich dann gestern Abend feststellen müssen? Es wäre klug gewesen auch Zitronen zu kaufen. Wie sagt Papa immer: wenn der Hintern nicht angewachsen wäre….
Dank fabelhaft ausgestatteten Nachbarn konnte ich meinen Plan doch noch in die Tat umsetzen. An dieser Stelle nochmal einen herzliches Dankeschön!!
Dieses Rührteig Rezept könnt ihr wunderbar als Grundrezept für alle Rührteig Varianten verwenden. Unten findet ihr ein paar Alternativen. Das Rezept reicht für eine Gugelhupf-Form oder einen normale Kastenform.

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1-2 Esslöffel Zitronensaft
Abgeriebene Schale von 1,5 Zitronen

Für den Guss:
150 g Puderzucker
3-4 Esslöffel Zitronensaft

Zitronenkuchen 1_Fotor

Zuerst rühren wir die weiche Butter mit 2/3 des Zuckers schaumig. So ein Rührkuchen will ordentlich gerührt werden, also nicht geizen. Wir möchten diesen Rührkuchen ja möglichst fluffig, daraus folgen ein paar Dinge. Zum Beispiel werden die Eier nun getrennt. Die Eigelbe kommen zur Butter, das Eiweiß kommt in eine separate fettfreie Schüssel. Die Eigelbe nun mit der Butter Zucker-Mischung weiter schaumig rühren. Die Zitrone abwaschen und die Schale in die Buttermischung reiben, Zitrone auspressen und 1-2 Esslöffel Zitronensaft dazugeben. Nun braucht ihr frische Rührstäbe für euren Handrührer oder ihr müsst die ersten gründlich spülen. Zu dem Eiweiß gebt ihr nun eine gute Prise Salz und beginnt erst auf niedriger Stufe, dann auf Höchster das Eiweiß steif zu schlagen. Wenn es schon schaumig ist gebt nun das restliche Drittel Zucker hinzu und schlagt das Eiweiß so lange bis sich Spitzen ziehen und ihr die Schüssel auf den Kopf drehen könnt, ohne dass euch was entgegen kommt. Wiegt das Mehl und das Backpulver ab und siebt es zur Buttermischung dazu. Das Sieben verursacht eine größere Oberfläche des Mehls und sorgt für mehr Fluffigkeit. Nun hebt das Mehl unter die Buttermischung ohne großartig zu rühren. Anschließend gebt 1/3 des Eischnees zum Teig und hebt auch den gut unter. Erst jetzt kommt der Rest des Eischnees dazu. Gerade eben so mischen, dass keine Eischneeklumpen mehr sichtbar sind. Nun kommt der Teig in eine gut gefettete Form – nen Kastenkuchen würde ich mit Backpapier auslegen. Ab in den Ofen damit und ca 1 Stunde bei 170 Grad backen. Stäbchenprobe machen, das erste mal ruhig 5 Minuten vor Ende der Garzeit.
Den Kuchen anschließend 15-20 in der Form auskühlen lassen, dass verhindert, dass er euch reißt.

Gut, dass es so aufmerksame Leser gibt. Da hab ich doch glatt vergessen, die Zubereitung vom Zitronenguss zu erwähnen….Himmel…Also: Puderzucker in eine Schüssel geben und Schluck für Schluck den Zitronensaft dazu geben. Zwischen durch immer gut umrühren. Ihr könnt selbst entscheiden, wie dick der Guss sein soll. Ich mag ihn lieber dünner auf dem Kuchen, deswegen kommt bei mir mehr Zitronensaft rein.

Zitronenkuchen 4_Fotor

Alternativen zu Zitrone:

– Schokolade: dafür 75 g Kakaopulver mit 200ml Milch verrühren und vor dem Eischnee zum Teig dazu geben.

– Marzipan: 80g Marzipanmasse in klitzekleinen Flocken vor dem Mehl zum Teig dazu geben.

– Orange: ihr ersetzt alles wo Zitronensaft steht durch Orange.  Hier würde sich aber auch statt Organensaft Gran Manier gut machen.

Zitronenkuchen 3_Fotor

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